Denkergebnis-Auslagerungs-Maschine
Meinen persönlichen Infoflow habe ich hier im Blog ja schon ausführlich beschrieben und dokumentiert und auch an anderen Stellen schon vorgestellt und angepriesen:
Regulating your 'River of Information'
dealing with information overload
personal information workflow
Infoflow in der personalisierten Google Homepage
Tagging-Erfahrungen
tagging my newsfeeds
Das Grundprinzip: die beiden Informationsströme E-Mail und Newsfeeds in Kombination sinnvoll einsetzen, die Informationen vorqualifizieren und automatisiert aufbereiten und sie situationsgerecht abruf- und konsumierbar zu machen.
In diesem Workflow gibt es auf Toolseite noch erhebliche Optimierungsmöglichkeiten. Beim Google Reader sind die z.B. eine Suchfunktion, eine Item-History und darin vor allem eine Unterscheidung zwischen ungelesen-als-gelesen-markiert und gelesen-als-gelesen-markiert und die lange erwartete Teilverschmelzung der Bereiche E-Mail und Newsfeeds.
-- kleiner Einschub --
Die Integration des dritten (noch papiergebundenen) Informationsstroms der Bücher, Zeitungen und Zeitschriften ist noch extrem schwierig. An dem Thema wird hier und hier aber schon gebrainstormt und mein Vorschlag der Lesezirkel existiert indirekt schon, denn viele Blogger machen genau das (Bloggen über Papiermedien), allerdings in unkoordinierter Art und Weise.
-- Einschub Ende --
Dieser persönliche Infoflow produziert neue Informationsobjekte und wertvolle Querverbindungen zwischen Informationsobjekten. Leider sind diese Querverbindungen aber fast nur in meinem Hirn vorhanden und nicht in den von mir genutzten Informationssystemen. Für mich ist das ein eher kleiner Nachteil weil ich auf mein Hirn ja fast jederzeit zugreifen kann. Meine Informations-Austauscher haben damit aber ein Problem, weil die mich quasi als Vermittler brauchen und damit der Zugriff natürlich extrem eingeschränkt ist (ganz zu schweigen von Themen wie Durchsuchbarkeit und Bandbreite usw.).
Dieses Problem haben andere Wissensarbeiter natürlich ebenfalls und in den letzten Tagen wurde mir erst deutlich, dass es dazu auch schon etliche Ansätze aber anscheinend noch keine richtige Lösung gibt - der Bedarf ist aber offensichtlich wie man hier sieht:
Soweit die Standortbestimmung - die Ideen- und Stichwortsammlung zu möglichen Lösungsansätzen liegt in Papierform vor mir und wird demnächst internetisiert. Über Feedback freue ich mich aber trotzdem schon.
Regulating your 'River of Information'
dealing with information overload
personal information workflow
Infoflow in der personalisierten Google Homepage
Tagging-Erfahrungen
tagging my newsfeeds
Das Grundprinzip: die beiden Informationsströme E-Mail und Newsfeeds in Kombination sinnvoll einsetzen, die Informationen vorqualifizieren und automatisiert aufbereiten und sie situationsgerecht abruf- und konsumierbar zu machen.
In diesem Workflow gibt es auf Toolseite noch erhebliche Optimierungsmöglichkeiten. Beim Google Reader sind die z.B. eine Suchfunktion, eine Item-History und darin vor allem eine Unterscheidung zwischen ungelesen-als-gelesen-markiert und gelesen-als-gelesen-markiert und die lange erwartete Teilverschmelzung der Bereiche E-Mail und Newsfeeds.
-- kleiner Einschub --
Die Integration des dritten (noch papiergebundenen) Informationsstroms der Bücher, Zeitungen und Zeitschriften ist noch extrem schwierig. An dem Thema wird hier und hier aber schon gebrainstormt und mein Vorschlag der Lesezirkel existiert indirekt schon, denn viele Blogger machen genau das (Bloggen über Papiermedien), allerdings in unkoordinierter Art und Weise.
-- Einschub Ende --
Dieser persönliche Infoflow produziert neue Informationsobjekte und wertvolle Querverbindungen zwischen Informationsobjekten. Leider sind diese Querverbindungen aber fast nur in meinem Hirn vorhanden und nicht in den von mir genutzten Informationssystemen. Für mich ist das ein eher kleiner Nachteil weil ich auf mein Hirn ja fast jederzeit zugreifen kann. Meine Informations-Austauscher haben damit aber ein Problem, weil die mich quasi als Vermittler brauchen und damit der Zugriff natürlich extrem eingeschränkt ist (ganz zu schweigen von Themen wie Durchsuchbarkeit und Bandbreite usw.).
Dieses Problem haben andere Wissensarbeiter natürlich ebenfalls und in den letzten Tagen wurde mir erst deutlich, dass es dazu auch schon etliche Ansätze aber anscheinend noch keine richtige Lösung gibt - der Bedarf ist aber offensichtlich wie man hier sieht:
- Die Diskussion zwischen Hans (Auf dem Weg zur Struktur) und mir (ITligenz-Map) und die Kommentare zu diesen beiden Blog-Einträgen machen deutlich, dass wir beide mit unseren aktuellen Lösungen unzufrieden sind weil wir erheblichen Mehrwert in anderen Lösungen erahnen.
- Beat Doebeli Honegger, dessen Biblionetz für mich Internet-Urgestein (ähnlich wie LEO) ist, zeigt mir mit seinem Ausruf: "Ahhh, ich möchte die Querverbindungen visualisieren können, die mir heute unterkommen!" auch sehr deutlich, dass selbst er einen Bedarf an anderen Lösungen hat - was er an anderer Stelle auch beschreibt.
- Die Gespräche der letzten Wochen, bei denen immer wieder klar wurde, dass meine Gesprächspartner selbst dann keine Chance hätten, die mir bewussten Zusammenhänge zu sehen, selbst wenn Sie meinen ganzen öffentlichen Internet-Output (del.icio.us-Links, Feed-Feeds, Blogs, Wikis, Forenbeiträge, Kommentare, Bilder, ...) mitlesen würden.
- Der Schockwellenreiter Jörg Kantel, der das Navigationsdilemma in Wikis ebenfalls schon beklagt hat und der zumindest eine schöne Visualisierungslösung entdeckt hat.
- Florian Rustler, der über eine mapping-basierte Navigationslösung in einem Forschungsinformationssystem berichtet.
Soweit die Standortbestimmung - die Ideen- und Stichwortsammlung zu möglichen Lösungsansätzen liegt in Papierform vor mir und wird demnächst internetisiert. Über Feedback freue ich mich aber trotzdem schon.
OAndreas - 20. Apr, 21:35
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