Sonntag, 12. Februar 2006

persönliche Reisepläne als "öffentliche" Information

Martin Röll wird in einem Tagesschau-Artikel erwähnt, der sich mit dem "Ende der Privatsphäre" befasst.

Martin veröffentlicht nämlich auf seiner Webseite seine Reisepläne und zieht daraus u.a. den Nutzen, dass er auf diese Weise Leute trifft, die er sonst eben nicht treffen würde.

Meine Meinung: ich finde es gut und richtig dass er es so macht, denn ich kann die Vorteile für ihn gut nachvollziehen und sehe das mit den Gefahren genau so wie er.

Außerdem hat es für mich selbst direkte Vorteile, denn so sehe ich immer wieder mal Gelegenheiten ihn zu treffen ohne dass ich ihn jedesmal fragen muss wann er denn mal wieder in seiner Heimat ist (oder wann ich in seiner Nähe bin).

Aktuell sehe ich z.B. dass er am 20.4. in Weiden in der Oberpfalz sein wird. Das wäre eigentlich ganz praktisch, denn ich bin Ostern ebenfalls in meiner alten Heimat, allerdings nicht bis zum 20sten - ist aber nicht weiter schlimm, denn am 28. ist ja die nächste Gelegenheit in Mönchengladbach, wo ich voraussichtlich ebenfalls sein werde.

Ich selbst veröffentliche meine Termine nur teilöffentlich (openBC, dienstliches Outlook, Familienwebseite), habe aber auch nicht den geschäftlichen Focus von Martin.

Insgesamt sehe ich es so, dass Information möglichst frei zur Verfügung stehen sollte und wünsche mir schon lange eine entsprechende Internet-Kalender-Funktionalität (bei Adressen klappt es ja schon ganz gut).

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