IBM in Second Life
Seit meinem ersten Besuch auf den IBM Islands in Second Life hat sich dort einiges getan.
Das 3-D-Datenmodellierungs-Projekt findet man jetzt im Verseum auf der IBM Plaza - dort einfach den Teleporter zum Brownfield Development nehmen:

Hier das Metamodell der Business-Architektur:

Und hier die Visualisierung im Raum:

Die einzelnen Ebenene sind transparent und man sieht hier unter anderem das Datenmodell als auch die Landkarte mit dem Call-Center und ganz unten die Server.
Weitere Screenshots finden sich in meinem Second Life Set bei Flickr.
Das 3-D-Datenmodellierungs-Projekt findet man jetzt im Verseum auf der IBM Plaza - dort einfach den Teleporter zum Brownfield Development nehmen:

Hier das Metamodell der Business-Architektur:

Und hier die Visualisierung im Raum:

Die einzelnen Ebenene sind transparent und man sieht hier unter anderem das Datenmodell als auch die Landkarte mit dem Call-Center und ganz unten die Server.
Weitere Screenshots finden sich in meinem Second Life Set bei Flickr.
OAndreas - 5. Mai, 18:59
7 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Florian Rustler (Gast) - 6. Mai, 12:58
IBM auf dem next07
ich war letzte Woche auf dem next07-Kongress und dort hat Rainer Mehl von IBM die Aktivitäten von IBM in parallelen Welten in einem Vortrag erläutert.
Besonders spannend fand ich, dass er die Second-Life Präsenz als sehr erfolgreich für das Recruiting von Mitarbeitern nannte. Vermutlich tummeln sich da im Moment noch genau die Leute, die IBM sucht und noch nicht der Durchschnitt der Gesellschaft.
Ich muss mir das jetzt auch mal in Ruhe ansehen. Bei meinem letzten Second Life Besuch bin ich bald entnervt wieder aus Second Life gegangen ich dachte mir nur: get a first life!
Besonders spannend fand ich, dass er die Second-Life Präsenz als sehr erfolgreich für das Recruiting von Mitarbeitern nannte. Vermutlich tummeln sich da im Moment noch genau die Leute, die IBM sucht und noch nicht der Durchschnitt der Gesellschaft.
Ich muss mir das jetzt auch mal in Ruhe ansehen. Bei meinem letzten Second Life Besuch bin ich bald entnervt wieder aus Second Life gegangen ich dachte mir nur: get a first life!
OAndreas - 6. Mai, 14:19
Servus Florian,
das ist ja interessant - ich hatte den Recruiting-Pavillion in SL schon mal gesehen aber der führt doch wieder nur zur Standard-Recruiting-Seite von IBM und mit der hab ich schlechte Erfahrungen...
Und SL nervt mich auch, hier eine Aussage von mir, die ich diese Woche mehrfach verwendet habe:
Second Life sehe ich persönlich als einen Prototypen bzw. ein Versuchsfeld und ich denke mal das man daraus jede Menge lernen kann für kommende Systeme in der Art. In seiner jetzigen Form wird Second Life aber meiner Meinung nach nicht überleben, denn dazu hat es zuviele systembedingte Mängel (Steuerung, Optik, Bedienbarkeit allgemein, ...). Außerdem vermute ich stark, dass geschlossene Systeme allgemein die nächsten Jahre nicht mehr bestehen werden können und die gesamte Internet-Landschaft sich Richtung offener oder zumindest verknüpfbarer Systeme bewegen wird.
das ist ja interessant - ich hatte den Recruiting-Pavillion in SL schon mal gesehen aber der führt doch wieder nur zur Standard-Recruiting-Seite von IBM und mit der hab ich schlechte Erfahrungen...
Und SL nervt mich auch, hier eine Aussage von mir, die ich diese Woche mehrfach verwendet habe:
Second Life sehe ich persönlich als einen Prototypen bzw. ein Versuchsfeld und ich denke mal das man daraus jede Menge lernen kann für kommende Systeme in der Art. In seiner jetzigen Form wird Second Life aber meiner Meinung nach nicht überleben, denn dazu hat es zuviele systembedingte Mängel (Steuerung, Optik, Bedienbarkeit allgemein, ...). Außerdem vermute ich stark, dass geschlossene Systeme allgemein die nächsten Jahre nicht mehr bestehen werden können und die gesamte Internet-Landschaft sich Richtung offener oder zumindest verknüpfbarer Systeme bewegen wird.
steppenhund (Gast) - 6. Mai, 16:32
gegenteilige Meinungen
kursieren zZ in Österreichs Medien. Standard und ORF. Dort berichtet man, dass der erste Hype von 2L bereits vorbei ist und die Firmen, die sich dort angesiedelt haben, enttäuscht sind.
Ob IBM dort wirklich die interessanten Leute hinsichtlich des Recruiting findet, wie Florian meint, bleibt dahingestellt.
Ich habe ja meine eigenen Erfahrungen mit IBM.
Ich habe mich dreimal beworben bei IBM. Beim ersten Mal wäre ich aufgenommen worden, musste aber noch mein Bundesheer machen. Danach erschien mir der von IBM angebotene Job als nicht mehr so erstrebenswert. 15 Jahre später bewarb ich mich erneut,wurde auf Warteliste gesetzt und als ich mich anläßlich eines Inserats in der Tageszeitung erneut bewarb, erwarteten sie neue Unterlagen. Die alten (6 Monate alt) waren angeblich im Archiv verschwunden.
Ein drittes Mal hatte ich mich zwar nicht bei IBM beworben, doch mein Profil bei einer anderen Firma (Personal Lease) war einem IBM-Manager zu Gesicht gekommen.
Der ist heute ein guter Freund. Über Ein Jahr lief meine Arbeit quasi über IBM-Konten, bis ich vom Endkunden angestellt wurde. Ich glaube, dass ich damals saugut war, doch die reguläre Personalabteilung war nicht imstande, dass zu erkennen.
Was wiederum etwas anderes unter Beweis stellt:
Ab einer gewissen Qualifikation laufen 90% der Jobs nur mehr über persönliche Empfehlung. Wahrscheinlich 3% sind mit Blindbewerbung möglich, der Rest kann vielleicht bei Inseraten abstauben.
80% /20% hatte man mir vor 15 Jahren als persönlich/Inserat-Aufteilung genannt.
Vielleicht kommt der Tipp an die richtigen Adressen...
Es ist müßig, es nicht wahrhaben zu wollen.
Ob IBM dort wirklich die interessanten Leute hinsichtlich des Recruiting findet, wie Florian meint, bleibt dahingestellt.
Ich habe ja meine eigenen Erfahrungen mit IBM.
Ich habe mich dreimal beworben bei IBM. Beim ersten Mal wäre ich aufgenommen worden, musste aber noch mein Bundesheer machen. Danach erschien mir der von IBM angebotene Job als nicht mehr so erstrebenswert. 15 Jahre später bewarb ich mich erneut,wurde auf Warteliste gesetzt und als ich mich anläßlich eines Inserats in der Tageszeitung erneut bewarb, erwarteten sie neue Unterlagen. Die alten (6 Monate alt) waren angeblich im Archiv verschwunden.
Ein drittes Mal hatte ich mich zwar nicht bei IBM beworben, doch mein Profil bei einer anderen Firma (Personal Lease) war einem IBM-Manager zu Gesicht gekommen.
Der ist heute ein guter Freund. Über Ein Jahr lief meine Arbeit quasi über IBM-Konten, bis ich vom Endkunden angestellt wurde. Ich glaube, dass ich damals saugut war, doch die reguläre Personalabteilung war nicht imstande, dass zu erkennen.
Was wiederum etwas anderes unter Beweis stellt:
Ab einer gewissen Qualifikation laufen 90% der Jobs nur mehr über persönliche Empfehlung. Wahrscheinlich 3% sind mit Blindbewerbung möglich, der Rest kann vielleicht bei Inseraten abstauben.
80% /20% hatte man mir vor 15 Jahren als persönlich/Inserat-Aufteilung genannt.
Vielleicht kommt der Tipp an die richtigen Adressen...
Es ist müßig, es nicht wahrhaben zu wollen.
OAndreas - 6. Mai, 20:18
IBMs Rekrutierungs"mühle"
Servus Florian und Hans,
ich habe mir heute das Recruiting-Center in Second Life nochmal angeschaut und festgestellt, dass es deutlich erweitert wurde und man dort jetzt durchaus ein paar interessante Infos (University of Cooperative Education, ...) bekommt.
Und mir ist durchaus verständlich, dass das Publikum, dass sich auf den IBM-Inseln in Second Life herumtreibt für die Rekrutierer durchaus interessant ist. Ich kenne da in SL noch mehrere Sachen die für die entsprechende "Randgruppe" interessant sind (z.B. das mehrdimensionale crooked house und die neue Raumstation samt Spaceport).
Die Erfahrung die Hans mit IBMs Rekrutierungsmühle genannt hat kommen mir aber bekannt vor. Oben in den Trichter kommt erstmal alles rein und wird durch die gängigen Filter gepresst (bei denen ich den "abgeschlossenes Studium"-Filter vermute).
Und dann geht im zähen Workflow auch noch die eine oder andere Bewerbung unter oder geht verloren und für ein richtiges Checken/Matchmaking, bei der man nicht nur innerhalb von 5 Minuten 5 Blatt Papier überfliegt nimmt sich eh keiner Zeit.
Von daher gebe ich Hans recht.
ich habe mir heute das Recruiting-Center in Second Life nochmal angeschaut und festgestellt, dass es deutlich erweitert wurde und man dort jetzt durchaus ein paar interessante Infos (University of Cooperative Education, ...) bekommt.
Und mir ist durchaus verständlich, dass das Publikum, dass sich auf den IBM-Inseln in Second Life herumtreibt für die Rekrutierer durchaus interessant ist. Ich kenne da in SL noch mehrere Sachen die für die entsprechende "Randgruppe" interessant sind (z.B. das mehrdimensionale crooked house und die neue Raumstation samt Spaceport).
Die Erfahrung die Hans mit IBMs Rekrutierungsmühle genannt hat kommen mir aber bekannt vor. Oben in den Trichter kommt erstmal alles rein und wird durch die gängigen Filter gepresst (bei denen ich den "abgeschlossenes Studium"-Filter vermute).
Und dann geht im zähen Workflow auch noch die eine oder andere Bewerbung unter oder geht verloren und für ein richtiges Checken/Matchmaking, bei der man nicht nur innerhalb von 5 Minuten 5 Blatt Papier überfliegt nimmt sich eh keiner Zeit.
Von daher gebe ich Hans recht.
Florian (Gast) - 8. Mai, 07:27
Der Recruitingprozess
läuft genauso, wie ihr es beschrieben habt. Es gibt einen sehr breiten Tricter, in dem alles, was ungefähr passt hineinkommt. Am Ende des Trichters sollten dann die passenden Leute übrig bleiben. Wie der Prozess dazwischen abläuft hängt von den einzelnen Unternehmen ab, die hier sicherlich in punkto Qualität sehr unterschiedlich sind.
Wie sehr die Beziehungen eine Rolle spielen, kann ich noch nicht wirklich beurteilen. Wobei sie auf alle Fälle helfen, ist das eine Bewerbung im Kopf des Beurteilers schon einmal mit einem Gesicht verbunden ist, dem des Vermittler und dadurch gleich einen anderen Stellenwert bekommt.
Wie sehr die Beziehungen eine Rolle spielen, kann ich noch nicht wirklich beurteilen. Wobei sie auf alle Fälle helfen, ist das eine Bewerbung im Kopf des Beurteilers schon einmal mit einem Gesicht verbunden ist, dem des Vermittler und dadurch gleich einen anderen Stellenwert bekommt.
Mathias Braun (Gast) - 14. Mai, 12:56
Rekrutierungsmühle
Andreas hatte mich auf den Discussion Thread aufmerksam gemacht und um einen Kommentar gebeten. Ich arbeite seit Dezember bei SerCon, Teil der IBM GBS.
Zu den Rekrutierungsgepflogenheiten kann ich relativ wenig sagen. Ich wurde von einem Bekannten angesprochen ob ich nicht kommen wolle. Dann hatte ich drei Termine mit mir vorher schon bekannten Leuten. (Sie haben mich trotzdem genommen)
Ansonsten glaube ich, es ist hilfreich, sich vorher mit der nicht grade kleinen Organisation zu beschäftigen und eine ganz genau spezifizierte Bewerbung abzugeben. So war das aber auch schon bei meinen vorherigen Firmen (RWE und SAP)
Gruß Mathias
Zu den Rekrutierungsgepflogenheiten kann ich relativ wenig sagen. Ich wurde von einem Bekannten angesprochen ob ich nicht kommen wolle. Dann hatte ich drei Termine mit mir vorher schon bekannten Leuten. (Sie haben mich trotzdem genommen)
Ansonsten glaube ich, es ist hilfreich, sich vorher mit der nicht grade kleinen Organisation zu beschäftigen und eine ganz genau spezifizierte Bewerbung abzugeben. So war das aber auch schon bei meinen vorherigen Firmen (RWE und SAP)
Gruß Mathias

Trackback URL:
http://itligenz.twoday.net/stories/3693516/modTrackback