Knowledge Management

Sonntag, 17. Juni 2007

Hierarchien im Wiki

Um Einsatzmöglichkeiten der Spaces und Hierarchien innerhalb eines auf Confluence basierenden Wikis zu testen habe ich heute gebastelt.

Hier mein Universum (zum Ausloten der Ebenentiefe):
Bayern fehlt hier. Ich hatte es aus dem Universum heraus gelöst und in einen eigenen Space verschoben. Das hat auch patriotische Gründe dient aber dazu bayern-spezifische Labels zu nutzen und die für Bayern typische Ebenentiefe der Verwaltungshierarchie von anderen Bundesländern zu unterschieden, da es dort die Regierungsbezirke nicht gibt.

Im ersten Zustand habe ich die Hierarchie so angelegt, wie sie in der Wikipedia beschrieben und in meinem bayerischen Hirn verankert ist:


Die so genannten "Landesteile" sind historisch gewachsen und stehen zwar noch im bayerischen Lehrplan sind aber nicht mal mehr auf www.bayern.de genannt.
Also habe ich die Landesteile aus der Baumstruktur entfernt (durch Ändern der Parent Page) und habe den Regierungsbezirken stattdessen jeweils ein Label "regierungsbezirk_xxx" hinzugefügt.


Dadurch kann ich jetzt auf der Seite eines Landesteils durch das Kommando {contentbylabel:landesteil_altbayern} die Liste der entsprechenden Regierungsbezirke automatisch generieren.
Die Kombilabels sind mir ein Dorn im Auge, da zu unflexibel. Da das Kommando contentbylabel auch AND-Verknüpfungen unterstützt macht es eher Sinn, die Seiten der Regierungsbezirke mit zwei getrennten Labels "gehört-zu-landesteil" und "" zu Labeln.

Mit diesen feineren Labels lässt sich dann auch das Problem aus der Map (Liste aller "Gemeinden" leicht lösen)...

Bayern




Bayern, originally uploaded by OAndreas.

Die Verwaltungsgliederung meines Heimat-Freistaats Bayern ist in der Wikipedia ausführlich erklärt.

Hier eine Map, die die Komplexität etwas zeigt und die ich für eine kleine Wiki-Designübung nutze.

Die von mir mittlerweile beruflich und privat verwendete Wiki-Lösung Confluence unterstützt hierarchische Seitenstrukturen, Labels (und damit Tagging) sowie dynamische Seiten. Damit sollten alle Werkzeuge vorhanden sein, um die Besonderheiten der Verwaltungsstruktur (als ein neutrales Beispiel) abbilden zu können.

Eine der "besonderen" Stellen habe ich rot markiert und in der eingefügten Tabelle erläutert: die Ermittlung der Anzahl der "bayerischen Gemeinden".

Samstag, 12. Mai 2007

Atlassian verschenkt Confluence

Kleine aber feine Meldung:

Atlassian verschenkt aktuell persönliche Lizenzen für Confluence

Get a free personal wiki: Atlassian is currently offering free Confluence personal licenses. Get yours today!


Das freut mich persönlich sehr, da ich jetzt beruflich und privat die gleiche Wiki-Lösung verwenden kann. Wenn Atlassian mir jetzt noch eine Lizenz für JIRA drauflegen würde könnte ich eine schöne integrierte Demolösung bauen, die die Vorteile von Ticketsystem/Workflow und Wiki verbindet.

Sonntag, 29. April 2007

The Knowledge Pyramid




The Knowledge Pyramid, originally uploaded by cszar.

Das Bild von cszar, auch bekannt als Matthias (mein Bruder) hat mich fasziniert.

Eigentlich müsste ich ihm sagen, dass es "Information Pyramid" heissen müsste, da er aber wirklich aus der Information die er hier abbildet Wissen gemacht hat will ich mal nicht so sein.

Neben dem Bild finde ich auch die Frage die er in der Bildunterschrift stellt interessant, denn seine Selbstreflektion und meine Antwort regt mich auch zum Nachdenken an. Die Frage ist "Wie wurden wir wie wir sind?" und interessant ist es was das für unsere mögliche Zukunft heisst.

Freitag, 20. April 2007

Denkergebnis-Auslagerungs-Maschine

Meinen persönlichen Infoflow habe ich hier im Blog ja schon ausführlich beschrieben und dokumentiert und auch an anderen Stellen schon vorgestellt und angepriesen:

Regulating your 'River of Information'

dealing with information overload

personal information workflow

Infoflow in der personalisierten Google Homepage

Tagging-Erfahrungen

tagging my newsfeeds

Das Grundprinzip: die beiden Informationsströme E-Mail und Newsfeeds in Kombination sinnvoll einsetzen, die Informationen vorqualifizieren und automatisiert aufbereiten und sie situationsgerecht abruf- und konsumierbar zu machen.

In diesem Workflow gibt es auf Toolseite noch erhebliche Optimierungsmöglichkeiten. Beim Google Reader sind die z.B. eine Suchfunktion, eine Item-History und darin vor allem eine Unterscheidung zwischen ungelesen-als-gelesen-markiert und gelesen-als-gelesen-markiert und die lange erwartete Teilverschmelzung der Bereiche E-Mail und Newsfeeds.

-- kleiner Einschub --

Die Integration des dritten (noch papiergebundenen) Informationsstroms der Bücher, Zeitungen und Zeitschriften ist noch extrem schwierig. An dem Thema wird hier und hier aber schon gebrainstormt und mein Vorschlag der Lesezirkel existiert indirekt schon, denn viele Blogger machen genau das (Bloggen über Papiermedien), allerdings in unkoordinierter Art und Weise.

-- Einschub Ende --

Dieser persönliche Infoflow produziert neue Informationsobjekte und wertvolle Querverbindungen zwischen Informationsobjekten. Leider sind diese Querverbindungen aber fast nur in meinem Hirn vorhanden und nicht in den von mir genutzten Informationssystemen. Für mich ist das ein eher kleiner Nachteil weil ich auf mein Hirn ja fast jederzeit zugreifen kann. Meine Informations-Austauscher haben damit aber ein Problem, weil die mich quasi als Vermittler brauchen und damit der Zugriff natürlich extrem eingeschränkt ist (ganz zu schweigen von Themen wie Durchsuchbarkeit und Bandbreite usw.).

Dieses Problem haben andere Wissensarbeiter natürlich ebenfalls und in den letzten Tagen wurde mir erst deutlich, dass es dazu auch schon etliche Ansätze aber anscheinend noch keine richtige Lösung gibt - der Bedarf ist aber offensichtlich wie man hier sieht:


Soweit die Standortbestimmung - die Ideen- und Stichwortsammlung zu möglichen Lösungsansätzen liegt in Papierform vor mir und wird demnächst internetisiert. Über Feedback freue ich mich aber trotzdem schon.

Sonntag, 19. Februar 2006

Übersetzungshilfen

Neue Fachbegriffe gibt es nicht nur in der IT laufend sondern auch im Finanzwesen. Daher kenne und nutze ich schon seit einiger Zeit das Wirtschafts-Wiki des Handelsblatt.

Aktuell haben jetzt die Reuters Labs etwas vergleichbares gestartet: das Reuters Financial Glossary.

Sonntag, 10. Juli 2005

Fortsetzung der openBC-Diskussion

Ich habe gerade die Diskussion bei openBC weiter geführt und blogge den Eintrag auch hier wieder, da er für mich auch eine Art von Notiz ist, da ich einige dieser Punkte in letzter Zeit immer wieder mal diskutiere. Evtl. blogge ich zu den einzelnen Punkten später mal noch mehr.
--
Hallo Andreas, hallo Christian,

zu den Antworten auf meinen Denkanstoß könnte ich etliches schreiben - komme nur aktuell nicht dazu weil ich u.a. mein assessment portfolio für meinen aktuellen Open University-Kurs fertigstellen muss, in dem es teilweise auch um das Thema Referenzierung im akademischen Bereich und das Problem der Plagiatoren geht.

Deshalb nur mal ein paar Stichwörter:

Suche von openBC-Beiträgen:
siehe meine Kontaktseite "Über mich", dort findet man zwei Demo-Beispiele (einmal such-basierend, einmal social bookmarking) - was mir fehlt ist eine openBC-eigene Funktion die mir die Sachen "sauber" und übersichtlich anzeigt (die Daten sind ja da)

copy/paste und Plagiate:
vielleicht kommt ja mal jemand auf die Geschäftsidee eine Plagiatssuchmaschine zu bauen und dann mit entsprechenden Abmahnungen Geld zu verdienen
und vor allem, was spricht denn gegen gut gemachtes Abkupfern, kürzlich stand erst in der Wirtschaftswoche dass China quasi davon lebt - ich weiss ich weiss, der Erfinder/Entwickler/Künstler wird um seinen Lohn gebracht, aber evtl. kann man ja in die Richtung Lösungen entwickeln

Zertifizierungen:
haben durchaus ihren Sinn (Standard, Vergleichbarkeit) aber viel wichtiger ist dann, was man aus dem Wissen macht, denn meiner Meinung nach decken die in der Wissenstreppe (siehe http://beat.doebe.li/bibliothek/w01255.html) nur Schritte 4-5 ab

Blogs:
sind nicht das Allheilmittel und man konnte bisher auch vieles schon über normale Webseiten erledigen - die Stärke liegt im leichteren Veröffentlichen durch das CMS und vor allem in der Verlinkung mit anderen Inhalten

> Dies glaube ich deshalb, weil nicht alle Veröffentlichungen von
> Experten stammen, sondern auch durch Personen, die sich selber als
> ein solcher Experte einschätzen bzw. welche die vielleicht auch nur
> einfach ein wenig mitteilsamer sind.
völlig richtig, aber wichtig ist wieviele Leute auf die Verö. reagieren und wie auf die Reaktionen reagiert wird (und bei Blogs sieht man das halt recht schön)

> Insofern ist Ihre Idee mit der Verlinkung bzw. Referenzierung
> grundlegender Bestandteil. Aber das Prinzip mit der Referenzierung
> kennen wir bereits aus dem wissenschaftlichen Umfeld, in der genau
> dieses eines der Qualitätsmerkmale darstellt. Ebenfalls sind bei
> Google ähnliche Mechanismen für die Relevanz von Pages vorhanden.
logisch, ich erfinde ja hier nix neues, ich beobachte eigentlich nur und da fällt mir halt auf was sich in der Welt (und vor allem in der Gruppe der very early adopters) so tut - allerdings ist die bisherige Praxis der Referenzierung im akademischen Bereich meiner Meinung nach im Vergleich zu dem was auf uns eventuell zurollt eine Nudel im Sandhaufen:-)

- kleiner Einschub "Nudel im Sandhaufen" ist damit jetzt ein Plagiatsschutz, denn den Suchbegriff gibt es z.B. bei Google noch nicht - man kann natürlich unauffällige Schreibfehler/-begriffe für den gleichen Zweck verwenden -

> Die leider fast logische Konsequenz ist bei größerer Akzeptanz ein
> gegenseitiges Zuschieben von Referenzen. Zugegeben, das ist auch eine
> Art Netzwerk, aber wohl nicht das, was wir hier anstreben. Kurzum,
> ein Grundzertifikat ist vielleicht doch notwendig.
da gebe ich recht, Grundzertifikat + das was man draus macht ist wichtig

> Übrigens, obwohl ich das bisher nicht gemacht habe, scheinen die
> ITIL-Zertifikate durchaus eine interessante Alternative zu sein, da
> man sich hier mit der Person beschäftigt. Aber wie gesagt, ich habe
> das noch nie gemacht.
ich schon und ich denke das sie recht haben

Schönen Abend wünsch ich, ich kopierblogge und del.icio.us-iere das hier noch schnell und gehe dann offline und schaue zum relaxen etwas Top Gear auf BBC2

Dienstag, 14. Juni 2005

Wissenstreppe

Eine der Webseiten, die ich immer wieder mal aufrufe ist die Seite zur Wissenstreppe in Beats Biblionetz.

Beat Döbeli Honegger hat mit seinem Biblionetz eine wahre Schatzgrube an Informationen geschaffen.

Die Wissenstrepe zeigt sehr schön, wie die Begriffe Daten, Information und Wissen einzuordnen sind und gibt einem so seh schnell einen Eindruck, was man mit "Wissensmanagement-Tools" nur schwer erreichen kann - nämlich Know-How, Erfahrung und Expertise.

Samstag, 11. Juni 2005

Bloglines - Knowledge Media and Online Collaboration Interview: Marc Eisenstadt

Bloglines user OAndreas (bloglines@jaw5.de) has sent this item to you, with the following personal
message:

to do: anhören, Kontakt in First Class



Lockergnome's Tech News Watch
The latest industry headlines, news scoops, reviews, opinions, press releases, virus alerts, security updates, and other time-sensitive information.


Knowledge Media and Online Collaboration Interview: Marc Eisenstadt

By rss_feedback@lockergnome.com (Robin Good) on Technology

As the chief research scientist at the Knowledge Media Institute of the Open University in the U.K., Marc Eisenstadt is a keen observer and active contributor to the ever-growing worlds of knowledge management, interface design, and both collaboration and time management technologies. In an interesting and thought-provoking 22 minute interview, he shares with us his reflections and insights on the above topics, as well as making a compelling case for focusing on the needs of…

Direct and Related Links for 'Knowledge Media and Online Collaboration Interview: Marc Eisenstadt'





Bloglines - Information Literacy Standards for Science and Tec...

Bloglines user OAndreas (bloglines@jaw5.de) has sent this item to you, with the following personal
message:

passend zum Posting von vorhin hier die Information Literacy Standards



The Information Literacy Land of Confusion
Blog of librarian Michael Lorenzen discussing library user education, library instruction, librarianship, information literacy, and search engines. Also covers other observations on life in general.


Information Literacy Standards for Science and Tec...

By Michael

Information Literacy Standards for Science and Technology (DRAFT). I notice that these are now up and available at the ACRL site. They appear in the May 2005 issue of C&RL News (Volume 66, No. 5).

From the site:

Based on the ACRL Information Literacy Competency Standards for Higher Education, five standards and twenty-six performance indicators were developed. Each performance indicator is accompanied by one or more outcomes for assessing the progress toward information literacy of students of science and engineering or technology at all levels of higher education.

This document is intended to be a living document with future opportunities for input from the community and is published here for broad professional review of this initial version.

Information literacy competence and the purpose of information literacy competency standards are fully described in the ACRL document at http://www.ala.org/ala/acrl/acrlstandards/standards.pdf. Our objective is a document that can be used by science and technology educators, in the context of their institution's mission, to help guide their information literacy-related instruction and to assess student progress.





ITligenz

information technology + information literacy

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Flickr Badge

www.flickr.com
This is a Flickr badge showing public photos from OAndreas. Make your own badge here.

Technorati

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB

Status

Online seit 1174 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 17. Mai, 08:38

Google Analytics


Wikispaces

Wikispaces